Lausanne for Geeks

26/05/2010 - Leave a Response

Mädchenmusik am Mittwoch

26/05/2010 - Leave a Response

Nachdem Plastic Beach, das neue Gorillaz Album sich noch durch ein paar Meter Gehörwindungen schlänglen muss, um in meinem Geschmackszentrum anzukommen, hören wir doch einfach noch mal rein in die guten alten Zeiten, sprich Demon Days.
Flöten, Trompeten, Beats und schräge Comicfiguren. Was will man mehr?

Gorillaz – Rock the house

WlwvW (Was lernen wir vom Wochenende?)

25/05/2010 - Leave a Response

Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön. Berge sind schön.

Darf ich jetzt nach Hause?

Von Inseln, Hobbits und Forschern

11/05/2010 - Leave a Response

Was das tolle am Internet ist: wenn man eigentlich nur kurz das regengeschädigte Launenbarometer mit netten Exotik-Bildern aufpeppeln will und stattdessen auf eine extrem spannende National Geographic Reportage stösst.

Die Dokumentation begleitet einen Forscher auf der pazifischen Inselgruppe Palau bei der Suche nach einer ausgestorbenen Menschenspezies, die sich auf Grund der abgeschiedenen Lage der Inselregion völlig unabhängig vom modernen Menschen entwickelt haben könnte. Oder aber – Forscher streiten gerade noch darüber – eine durch Isolation und Anpassung geschrumpfte Version des Homo Sapiens darstellen könnte.
Aufregend ist die ganze Sache aber auf jeden Fall und erinnert mich an die ähnlich geartete Diskussion, die sich um den sogenannten Flores-Mensch entspann. Die auf der indonesischen Insel Flores gefundene Überreste der ebenso zwergenhaften Menschenrasse geben Forscher ähnlich wie im Fall von Palau Rätsel auf. Ich hatte das grosse Glück, bei meiner Indonesien-Reise 2008 zufällig dem Archäologen Mike Morwood und seiner Frau zu begegnen, die den „Hobbit“ entdeckten und sogar diese beiden waren sich über die endgültige Ursprungs-Theorie nicht einig…

WlwvW? Spoiler-Alarm-Ediotion

10/05/2010 - Leave a Response

Spoiler-Alarm! Sternchentexte nicht lesen bei Fanzugheörigkeit von Lost (Folge 14), Californaication (letzte Folge) und Flash Forward (Folge 11)

– Gegen einen melancholischen Regen-Sonntag hilft: drin bleiben.

– Gegen einen melancholischen Regen-Sonntag (drin) hilft: Lost gucken.*

– Gegen einen melancholischen verheulten Regen-Sonntag (drin) hilft: zur Aufheiterung die letzten Folgen Californication gucken.**

– Gegen einen melancholischen verheulten verrotzen Regen-Sonntag (drin) hilft: zur Ablenkung Flash Forward gucken.***

– Und: bei verheult-verrotztem Herzrasen am Besten erst nach einer Flasche Wein ins Bett gehen. Das hilft. Garantiert.

* Gilt nicht wenn in der Folge relevante und liebgewonnen Haupt-Charaktere sterben.
** Gilt nicht wenn in der letzten Folge der liebgewonne Hauptdarsteller (unter unfairer Begleitung von Elton Johns „Rocket man“) endgültig abstürzt
*** Gilt nicht, wenn in Folge 11 eine Szene so latent gruselig ist, dass man erst sich, dann den Mitsehenden und der wiederum zurück erschreckt.

Konzertmonat Woche 4: Mumford and sons

10/05/2010 - Leave a Response

Vor lauter Begeisterung hätte ich fast das Schreiben vergessen: Das Konzert von Mumford and sons in der Roten Fabrik Zürich.

Seitdem ich das Album der vier Londoner in die Finger bekam, spielte es in Endlosschleife. Auf dem iPod, im Büro, zu Hause bei Mutti, hier und vor allem im Kopf. Daraus resultierte aber auch meine grosse Befürchtung: kann das idealisiertes Dauer-Gedudel der Band live mithalten?

Konnte es aber sowas von. Spätestens bei der Vorband Johnny Flynn glühten die New-Folk-Fans an und bei Mumford and sons später erfolgreich durch. Bis auf drei schrankartige Engländer die sich fünf (in Zahlen: 5!) Minuten vor Haupt-Gig besoffen vor mich und meinen langverteidigten So-la-la-Plaz schoben („I give you gleich SPIESSER, asshole!“) ungetrübte Freude. Auch wenn Kollegin B nach dem vierten Lied korrekt bemerkte, dass die Songs der extrem kraftvollen und bewegungsfreudigen Jungs dann doch immer etwas ähnlich aufgebaut sind (vorne zahm, hinten fast schon mit Headbanger-Qualitäten), war die Stimmung phänomenal. Ein paar neue Stücke waren im Gepäck (nach Erfolgsmodell aufgebaut), bei allen anderen rief und sang der Saal mit, was bisweilen für einige Disharmonien sorgte, aber wer drei Monate nur stumm mit sich und dem iPod geübt hat, will ja schliesslich auch mal beweisen, dass er 1. tolles Englisch und 2. genau so die Sau rauslassen kann wie die Band auf der Bühne.
Der Sänger, Marcus Mumford bestach indessen mit dieser rohen und leicht versoffen wirkenden Art, die man eigentlich einem Parade-Iren in einem emotionalen Theaterstück über Dichter, Frauen und Whiskey zuschreiben würde. Die Wendung „Sich die Seele aus dem Leib singen/spielen“ muss für diesen Typ geprägt worden sein.

Wie der Zufall will, spielen Mumford and sons am 14. Juli zusammen mit Sophie Hunger beim Jazz-Festival in Montreux – wer die Chance hat, sollte sie sich nicht entgehen lassen.

Und hier noch ein Live-Schnipsel aus 2009.

Ein Klo für Deutschland

06/05/2010 - Eine Antwort

Kaum sagt man „Goodbye Germany“ fliegen keine Blogstöckchen mehr über die Grenze, Twitter-Lesungen rücken in unfahrbare Ferne und aus „Kommste zur republica?“ wird „Nimmst du dir vier Tage Urlaub und zwei Extratage für die Anfahrt?“. Zumindest zu elementaren Bedürfnissen kann ich auch über EU-Grenzen hinaus beitragen. Natürlich völlig uneigennützig. (Palau, ich komme!)
In diesem Sinne: Eine Toilette für den Herrn Winkel, natürlich völlig hygienisch (da Bio-Klo). Wichtig damit es Bio bleibt (und laut Betreiber nicht stinkt): Kenne deine Kategorie!


(Aufgenommen im Salar de Uyuni, Bolivien.)

Konzertmonat Woche 2: Marc Sway

16/04/2010 - Leave a Response

Gestern war ich auf dem Marc Sway-Konzert im Mascotte in Zürich. Von dem Schweizer mit brasilianischen Wurzeln hatte ich vorher noch nichts gehört – in der Schweiz ist er bereits seit seinem ersten Album ein Renner. Das Album lief ein paar Tage vorher schon mal auf meinem Player durch und passte sich perfekt an das sich latent aufwärmende Wetter an. Sprich: Frühlings-Soundtrack made in CH.
Was das Wetter-Album-Konglomerat im Vorfeld versprach, hielt Marc Sway gestern dann mehr als ein. Vom ersten Moment an, als der GuteLauneBär auf die Bühne trat, infizierte er das (trotz ausverkauftem Haus überschaubare Publikum) mit einem Dauergrinsen. Daran konnten auch Slap-Stick-Einlagen der Technik (Mikro geht, Mirko geht nicht, Mikro geht…) nichts ändern. Die Band, der Saal, die Töne, die Songs, alles strahlte. Mitklatschen wurde von der motorisch-anspruchsvollen Aufgabe auf einmal zum Automatismus. Bei teils englischen, teils brasilianischen Soul- Funk- und Tanzeinlagen war dann auch mitwipp/mitsingtechnisch kein Halten mehr.
Mein Lieblingssong von Marc Sway ist leider nicht in Bewegtbild aufzutreiben, daher hier die eingefrorene Version.

Konzertmonat Woche 1: Sophie Hunger

08/04/2010 - Eine Antwort

Gestern war ich auf dem Sophie Hunger Konzert im Zürcher Volkshaus (erste Lektion als Deutscher in der Schweiz: es heisst ZüRCHer nie ZürIcher). 2000 Leute, die den Saal nicht bis zum Bersten aber auf angenehme Art und Weise füllten, feierten eine Frau, die schwer zu fassen und noch schwieriger zu beschreiben ist. Genausowenig wie Till Schweiger der deutsche Brad Pitt oder Janette Biederman die deutsche Britney Spears ist, ist Sophie Hunger die schweizer… ja was eigentlich? Bei der sichtlichen Spielfreude, die sie an den Tag legte, der Stimmgewalt und Experimentierfreude mit der sich sich locker durch schweizerdeutsche, deutsche, englische, spanische und französische Texte bewegte, musste ich ein bisschen an Regina Spektor denken. Aber dann strahlte wieder ein Mädchen von der Bühne, das ohne Promo-Tour, auch nur ein einziges Plakat oder einen Franken Werbebudget auszugeben auf Platz 1 der Schweizer Albencharts einstieg und das Spiel um Plattenverträge, grosse Kampagnen und PR ad absurdum führte.
Am Ende des Konzerts wagte das verzauberte und verzaubernde Mädchen im roten Kleid ein Experiment, setze sich kurzerhand mitsamt der Band auf den Bühnenrand und sang. Ohne Mikro, ganz leise und in ein so intensiv zuhörendes Publikum hinein, dass man selbst einen iPhone SMS-Ton aus der letzten Reihe gehört hätte.
Hier eines der wenigen Lieder auf Hochdeutsch.

Sophie Hunger: 1983

Mädchenmusik am Mittwoch

07/04/2010 - Leave a Response

Hätte Duffy eine kleine kitschig-witzige Schwester, die gerne Country hört würde sie in etwas klingen wie Diane Birch.

Und so wie das Video aussieht macht dieser Valentino macht sicher was „mit Medien“.